01.02.2012
Migration eines ETL-Prozesses von Informatica nach Talend |
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Die Arbeit behandelt den Migrationsprozess von ETL-Prozessen aus Informatica nach Talend. Dabei geht analysiert sie die zu Grunde liegenden Konzepte beider ETL-Tools und beantwortet die Frage, ob eine generelle Migration zwischen beiden ETL-Tools möglich ist. Anhand eines aus der Praxis abgeleiteten Szenarios wird dieser Migrationsprozess durchgeführt und dokumentiert. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden ETL-Tools werden herausgearbeitet als Grundlage für die Entwicklung eines Tools zur halbautomatischen Migration. Es wird eine Architektur entwickelt für ein Tool, welches in der Lage ist den Migrationsprozess zu unterstützen. Dabei wandelt es Informatica XML-Strukturen in ein Talend-kompatibles Format um und dokumentiert diesen Prozess nachvollziehbar. Abschließend wird dieses Tool evaluiert und seine Relevanz für einen praktischen Einsatz in einem Migrationsprozess dargestellt. Bei der Analyse der Konzepte beider Tools finden sich viele Gemeinsamkeiten. Eine Übertragung der analysierten Transformationskomponenten von Informatica nach Talend ist möglich, wenn gleich sich einige Unterschiede herausstellen lassen, die in der Art und Weise der Verknüpfung dieser Komponenten begründet liegen. Auf Basis von Modell-getriebenem Eclipse-Code ist ein Programm entstanden, welches den Export eines ETL-Prozesses aus Informatica in ein Talend-Format umwandeln kann. Bei der Umwandlung wird die Struktur dieses Prozesses verändert, entsprechende Komponenten ersetzt, damit die Weiterverarbeitung in Talend möglich ist. Die vorgenommenen Veränderungen werden dabei dokumentiert um die Nachvollziehbarkeit dieser Migration zu gewährleisten. Das entwickelte Programm vermag den Migrationsprozess zu unterstützen und leicht automatisierbare Aufgaben effizient zu erledigen, stellt aber ein Proof-of-Concept dar, welches durch den Fokus bei der Programmierung auf Erweiterbarkeit und Flexibilität als Grundlage für eine weitere Entwicklung dienen kann.
Autor: Stefan Graber
Betreuer: Prof. Herbert Kuchen, WWU Münster
Abgabe: 2011

