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viadee Kontakt
Dr. Frank Köhne
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Tel: 0251 / 7 77 77 0
Sie haben selbst eine spannende Idee im Kopf oder von einem Lehrstuhl mit auf den Weg bekommen? Grundsätzlich sind wir bereit relevante Themen zu betreuen. Sprechen wir darüber! Ansonsten finden Sie hier ein paar konkrete Themen.
Open Source BI in Planungssystemen
In vielen Büchern zum Thema BI werden Soll-Ist-Vergleich von Kennzahlen als Beispiel verwendet. Die Soll-Zahlen werden dabei im Allgemeinen als gegeben vorausgesetzt. Das gemeinsame Bestücken einer Datenbank mit Plandaten ist ein Prozess von beachtlicher Komplexität. Dies gilt insbesondere, da verschiedene Rollen/Rechte-Strukturen sowie Betrachtungsdimensionen und Rechenwege für Datenverteilung (Splashing) im Rahmen individuell ausgestalteter Prozesse zu berücksichtigen sind. Welche Rolle können OSBI-Werkzeuge, die mit wenigen Ausnahmen auf das Lesen und Aggregieren von Daten ausgerichtet sind, hier spielen?
Entwicklung eines Test-Generators für komplexe Objektstrukturen
Beim Testen von Software reicht es häufig nicht aus, primitive Datentypen als Eingabeparameter zu verwenden. Komplexe Datenstrukturen zu erzeugen, die als Eingaben verwendet werden, ist allerdings keineswegs trivial. Insbesondere bei der automatischen Erzeugung solcher Datenstrukturen kann der Algorithmus zur Erzeugung komplizierter werden als der zu überprüfende.
Daher soll ein Generator für Datenstrukturen implementiert werden, der ohne zusätzliche Programmierung auf Basis von Konfigurationsdateien Datenstrukturen für Testfälle erstellen kann. Gedankliche Grundlage ist hierbei das Inversion-of-Control-Pattern, wie es beispielsweise die Spring-Suite implementiert. Sie bietet nicht nur eine Möglichkeit zur Konfiguration von Objekt-Strukturen. Spring-Projekte liefern typischerweise auch ein konfiguriertes Grundgerüst von Objekt-Strukturen mit.
Es ist zu prüfen, in wie weit sich durch gezielte Variation des Grundgerüstes bessere und fachlich relevante Testfälle erreichen lassen, als durch eine zufällige Erzeugung von Strukturen ohne eine solche Vorlage.
Mechanismen für Erzeugung und Handhabung der Testfälle sind zu konzipieren. Ziel der Arbeit ist neben der Erstellung des Generators die beispielhafte Einbettung in ein am Lehrstuhl für praktische Informatik der WWU entwickeltes Werkzeug zur automatischen Erzeugung von Komponententests. Es bietet bereits alle benötigten Schnittstellen, ist allerdings bisher nur mit simpleren Generatoren ausgestattet.
Die Arbeit ist Teil einer Kooperation des Lehrstuhls für praktische Informatik und der viadee Unternehmensberatung GmbH.
Evaluation von Standards und Werkzeugen zum Austausch von Business Rules
Fachliche Entscheidungsregeln sind in großen Applikationslandschaften üblicherweise verteilt und fest 'verdrahtet'. Der Business Rules Ansatz versucht durch eine Fokussierung auf diese Regeln eine Flexibilisierung des Gesamtsystems gegenüber fachlichen Veränderungen zu erreichen. Der Repräsentation der Regeln kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, da sie einen Engpass für die Ausdrucksstärke bei der Gestaltung, Übermittlung und Anwendung von Regeln darstellen kann.
Verschiedene Standards wie bspw. PMML und RuleML existieren und die Open Source Community bringt sich hier ebenfalls mit ein. Standards sind aber jeweils nur so gut bzw. nützlich wie ihre Implementierungen. Ziel der Arbeit ist daher eine Evaluation der Anschlussmöglichkeiten gängiger Business Rules Engines an Werkzeuge des Business Process Managements oder des Process Minings zu konzipieren und zu erstellen. Ebenso von Interesse ist der Austausch von Regelbasen zwischen verschiedenen Engines.
Smartphone-Softwareentwicklung für Business-Applikationen
Smartphones erlangen eine zunehmende Bedeutung im gesamten Mobilfunkmarkt. Mit einem Anteil von 14,4% wurden im 3. Quartal 2009 ca. 41 Mio Smartphones verkauft. Neben den spannenden technischen Möglichkeiten existiert somit auch ein attraktiver Markt für die Smartphone-Softwareentwicklung. Die viadee Unternehmensberatung fokussiert auf den Business Markt und betrachtet Möglichkeiten, Unternehmen in der Ausschöpfung des Potenzials von Smartphones zur Leistungs- und Kostenoptimierung ihrer Geschäftsprozesse zu unterstützen. In diesem Umfeld betreuen wir Forschungsarbeiten u. a. zu folgenden Themenbereichen:
- Entwicklung von Smartphone-Anwendungen - Analyse des Einflusses der Zielplattform auf die Software-Architektur
- Entwicklung von Vorgehensmodellen und Werkzeugen für das Testen von Smartphone-Anwendungen
Open Source SOA-Infrastruktur - Marktstudie und Benchmarking
Das Konzept der serviceorientierten Architektur ist eng verknüpft mit der Idee der asynchronen Kommunikation von Diensten durch Nachrichten. Die hierzu notwendige Infrastruktur wird zunehmend von bzw. auch von Open Source Communities angeboten. Interessante Beispiele sind die Projekte Camel, OpenESB oder ActiveMQ.
Aufgrund der zentralen, kritischen Stellung dieser Produkte in einer unternehmensweiten IT-Architektur werden besondere Qualitätsanforderungen an die Produkte gestellt.
Ziel der Arbeit ist ein Benchmarking der wesentlichen Projekte, um damit eine Entscheidungsgrundlage zu bieten. Zu diesem Zweck sind zunächst Qualitätskriterien aufzustellen. In einem zweiten Schritt ist für technische oder leistungsbezogene Kriterien eine Benchmarking-Umgebung zu entwickeln und anzuwenden.
Zustandsbehaftete Web-Applikationen mit dem vaadin-Framework - Analyse und Referenzmodell
Während die Zustandslosigkeit von Applikationen im Inter- und Intranet mit dem REST-Ansatz zum Modebegriff geworden ist, gewinnt mit dem vaadin-Framwork die entgegengesetzte Strategie gerade für Business-Applikationen mit komplexen Interaktionsprozessen an Zulauf. Die Grundidee einen Großteil der Benutzeroberfläche server-seitig zu betreiben hält den Client-Teil solcher Anwendungen portabel und vereinfacht eine testgetriebene Entwicklung maßgeblich, dabei können attraktive RIA-Anwendungen auf diese Weise umgesetzt werden.
Andererseits bringt diese Architektur auch neue Probleme und Fragen mit sich.
Ziel der Arbeit ist, diese herauszuarbeiten und einen Lösungsvorschlag insbesondere für das Kernproblem der Handhabung des serverseitigen Zustands zu konzipieren und als Referenz umzusetzen. Denkbar wäre hierzu die Verwendung von Zustandsautomaten, die zunächst eine fachliche Diskussion der Abläufe vereinfachen und im Anschluss automatisch in ein Code-Gerüst umgesetzt werden (MDA).


