Studierende arbeiten bei der viadee an Themen mit, die unsere Teams gerade beschäftigen: Sie entwickeln Produkte weiter, forschen an neuen Technologien und unterstützen Kundenprojekte. Dabei bringen sie Perspektiven aus dem Studium ein, übernehmen konkrete Aufgaben und bleiben der viadee häufig auch nach ihrem Abschluss verbunden.
Dass wir 2026 erstmals im Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Young Talents“ von Great Place to Work® in der Top 50 mit dabei sind, freut uns daher besonders: In der Größenkategorie 50 bis 250 Mitarbeitende erreichen wir Platz 5. Die Auszeichnung bewertet Studierende dabei nicht unmittelbar. Grundlage ist das anonyme Feedback unserer festangestellten Mitarbeitenden unter 35 Jahren zu Themen wie Sinn, Entwicklungsmöglichkeiten und Wohlbefinden.
Rund 35 Prozent unserer heutigen Festangestellten waren zuvor als Studierende bei der viadee tätig. Die Auszeichnung ist damit keine Bewertung unseres Studierendenprogramms. Für uns ist sie aber eine indirekte Bestätigung für einen Entwicklungsweg, der oft schon während des Studiums beginnt – und für die Arbeit vieler Kolleg:innen, die Studierende begleiten, Wissen teilen und ihnen schrittweise Verantwortung übertragen.
Was hinter der Auszeichnung steckt
Grundlage des Rankings ist der Trust Index, der auf der anonymen Mitarbeitendenbefragung von Great Place to Work® basiert. Für die Rangliste werden insbesondere Rückmeldungen von Mitarbeitenden unter 35 Jahren zu Sinnstiftung, Wellbeing und Entwicklungsmöglichkeiten berücksichtigt.
Teilnehmen konnten Unternehmen, die zum Stichtag 30. April 2026 Great Place to Work® Certified waren und mindestens 50 Mitarbeitende unter 35 Jahren in Deutschland beschäftigen. Für die Auswertung waren zudem mindestens fünf Antworten in jeder der beiden Altersgruppen – bis 25 Jahre sowie 26 bis 34 Jahre – erforderlich. Bei der viadee haben mehr als 80 Mitarbeitende der Altersklassen an der Befragung teilgenommen.
2026 wurden erstmals 50 Unternehmen ausgezeichnet. Die Auszeichnung gibt uns einen Einblick darin, wie junge Kolleg:innen ihre Arbeit und ihre Entwicklungsmöglichkeiten bei der viadee erleben.
Studierende gehören bei uns zum Team
Aktuell arbeiten bei der vaidee rund 28 Werkstudierende und Praktikant:innen. Acht Studierende schreiben gerade ihre Abschlussarbeit bei uns. Sie bringen ihr Wissen in verschiedene Teams und Projekte ein. Neben Forschung und Entwicklung ist dabei auch die Mitarbeit an Produkten zu einer wichtigen Säule geworden.
Ein Beispiel dafür, wie aus einer studentischen Arbeit ein Produkt entsteht, ist vizron. Aus Ideen von Hendrik Winkelmann und Michael Landreh entwickelte Mathis Arends im Rahmen seiner Abschlussarbeit die erste Version des Tools. vizron automatisiert Usability-Tests und bereitet die Ergebnisse so auf, dass Produkt- und UX-Teams daraus schneller Erkenntnisse gewinnen können. Inzwischen sind aus der Arbeit an vizron auch zwei wissenschaftliche Publikationen hervorgegangen.
Studierende arbeiten außerdem an bestehenden Produkten und weiteren Vorhaben der viadee mit. Dazu gehören etwa Buuky, unser Desk-Sharing- und Raumbuchungs-Tool, sowie Atlassian-Plugins im Bereich BPM und Prozessautomatisierung. Welche Aufgaben sie übernehmen, hängt vom jeweiligen Team und Projekt ab.
Wie ein Einstieg während des Studiums in eine langfristige Laufbahn bei der viadee münden kann, zeigt Saschas Weg.
Sascha Di Bernardo kam 2017 als Werkstudent zur viadee. Besonders in Erinnerung bleiben ihm die kleinen und großen Zeichen des Vertrauens zu seinem Start: Er konnte seine Hardware selbst auswählen, kam bei Kaffee mit Kolleg:innen ins Gespräch und bekam Aufgaben, die sinnvoll und anspruchsvoll waren. Er fühlte sich von Anfang an als vollwertiger Teil des Teams.
Direkt im Anschluss an seine Werkstudierendentätigkeit schrieb Sascha, betreut von Dr. Frank Köhne, seine Masterarbeit bei der viadee. Die kontinuierliche Arbeit und die fachliche Begleitung halfen ihm dabei, seine Abschlussarbeit erfolgreich voranzubringen. Zeitgleich lernte er die Kolleg:innen und die Kultur der viadee noch besser kennen. Schnell stand für ihn fest: Bei der viadee möchte er auch in den Beruf einsteigen.
Zunächst arbeitete Sascha als Full-Stack-Entwickler mit Schwerpunkt Prozessautomatisierung. Über Architekturthemen und DevOps entwickelte sich sein Aufgabenfeld zunehmend in Richtung Cloud. Heute berät er Kund:innen an der Schnittstelle von Architektur, DevOps und Cloud und leitet gemeinsam mit Kolleg:innen den Kompetenzbereich Cloud.
Auch innerhalb der viadee hat er Themen angestoßen und Verantwortung übernommen, wie etwa bei der Umsetzung einer eigenen Kollektion mit viadee-Kleidung und der Leitung des Navigate-Kongresses.
Seit Mitte 2026 übernimmt Sascha außerdem Personalverantwortung. Nach seiner Elternzeit möchte er vor allem neue Kolleg:innen auf ihrem Weg bei der viadee begleiten – so, wie er selbst damals begleitet wurde.
Lernen, Verantwortung übernehmen und ausprobieren
Studierende übernehmen bei der viadee Schritt für Schritt mehr Verantwortung, manchmal über mehrere Jahre hinweg und in unterschiedlichen Phasen ihres Studiums. Hochschulkoordinator:innen, fachliche Betreuende, Führungskräfte und Kolleg:innen in den Teams begleiten sie dabei.
”Das Besondere für mich an der Zusammenarbeit mit unseren Studierenden ist die Möglichkeit, unsere Berater:innen von morgen schon heute kennen zu lernen. Viele Menschen begleiten wir über mehrere Jahre bei ihrem persönlichen Wachstum – vom Bachelor über den Master, bis hin zur Bewerbung für eine Festanstellung. Dabei legen wir seit 2022 einen verstärkten Fokus auf die Übernahme von Verantwortung: für Themen, Produkte, oder in Kundenprojekten. Dadurch werden viele Studierende zu einem integralen Bestandteil ihrer Teams und sind aus der viadee nicht mehr wegzudenken.”Nicolas Pflanzl, Hochschul-koordinator und Senior IT-Berater, viadeeler seit 2018
Bei Abschlussarbeiten stehen den Studierenden in der Regel zwei Ansprechpersonen zur Seite: eine für wissenschaftlich-methodische Fragen und eine für die fachliche Betreuung. Im Werkstudium und im Praktikum reicht die Zusammenarbeit – je nach Einsatz – von eigenständigen Aufgaben bis zur engen Einbindung in ein bestehendes Team.
Zu den Möglichkeiten gehören zum Beispiel:
Studentische Projekte: An der Ruhr-Universität Bochum haben Studierende im Software Engineering Lab digitale Security Escape Rooms entwickelt. Im Capstone-Projekt an der Universität zu Köln bearbeiten sie Themen aus dem Umfeld von Buuky.
Weiterbildung: Studierende können an interne Schulungen teilnehmen, die auch den festangestellten Kolleg:innen offenstehen.
Einblicke in andere Aufgabenbereiche: Auf Wunsch versuchen die Teams, passende Gelegenheiten zu schaffen. Wenn Studierende in Kundenprojekten mitarbeiten, erleben sie dabei auch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleg:innen.
Interne Veranstaltungen: Studierende sind zu den meisten Veranstaltungen eingeladen, darunter das viadee Seminar und der ShipItDay. Auch an teambezogenen Terminen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten sind sie herzlich eingeladen.
Bei einzelnen Veranstaltungen wirken Studierende an der Planung mit oder organisieren sie selbst. Das Campus-Sommerfest wird beispielsweise überwiegend von Studierenden gestaltet. So entstehen neben der Arbeit in den Teams auch Gelegenheiten, Kolleg:innen aus anderen Bereichen kennenzulernen.
“Als Studentin laufe ich bei der viadee nicht nur mit, sondern trage direkt zu Ergebnissen bei. Das habe ich gemerkt, als mir der Product Owner bereits nach drei Monaten die Arbeit an einem zukünftigen Feature anvertraut hat. Ich habe die Abstimmungen mit der Kundin übernommen, konnte eigene Ideen einbringen und eine hilfreiche Lösung entwickeln. Dieses Vertrauen hat mir gezeigt, dass ich nicht nur unterstütze, sondern wirklich Verantwortung übernehme.”Laura Wegner, Werkstudentin im Bereich Business Analyse, viadeelerin seit 2026
Wenn aus dem Studierendenjob ein Berufseinstieg wird
Heute waren rund 35 Prozent unserer Festangestellten zuvor bereits als Studierende bei uns tätig. Der Wert basiert auf einer internen Auswertung der aktuell Festangestellten, die seit 2016 zur viadee gekommen sind.
Ein Weg, der schon weiter zurück liegt, ist der von Stefan Isfording und Richard Wefering. Stefan begann im Oktober 1998 seine Diplomarbeit bei der viadee und stieg am 1. Mai 1999 als Berater ein. Heute ist er Projektleiter und Kundenbeauftragter bei der FI. Richard fing seine berufliche Laufbahn ebenfalls 1999 in der viadee an. Mittlerweile ist er Experte vor allem in der Cobol-Entwicklung. Wir sind stolz darauf, dass Menschen bei der viadee sich über die Jahre entwickeln und neue Aufgaben und Verantwortung übernehmen können. Stefan und Richard zeigen, wie aus einem Einstieg während des Studiums eine langjährige Zusammenarbeit werden kann.
Das ist für beide Seiten wertvoll: Die Studierenden kennen Teams, Arbeitsweise und Kultur bereits aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig wissen die Teams, welche Interessen und Stärken die Person mitbringt.
Eine Auszeichnung – und ein Auftrag
Wir freuen uns über die Auszeichnung, weil sie auf dem Feedback unserer Mitarbeitenden beruht und die Arbeit vieler Beteiligter sichtbar macht.
Studium, Berufseinstieg und Arbeitswelt verändern sich – nicht zuletzt durch KI. Deshalb möchten wir gemeinsam mit unseren Studierenden weiter daran arbeiten, welche Fähigkeiten künftig wichtig sind, wie Lernen im Arbeitsalltag gelingt und wie junge Menschen bei uns wirksam werden können.
Vor allem sagen wir Danke: an alle Studierenden für ihre Ideen und ihren Einsatz – und an alle Kolleg:innen, die sie begleiten. 🧡