Schwachstellen finden, bevor Hacker es tun

Ein Penetrationstest zeigt, was wirklich passiert, wenn jemand versucht, in Ihre Anwendung einzudringen – kontrolliert, dokumentiert und mit dem Ziel, Ihre Sicherheit zu stärken. Der Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Pentest liegt dabei nicht im Werkzeug, sondern im Verständnis: Wer weiß, wie Software gebaut wird, weiß auch, wo sie bricht.

Was Angreifer ausnutzen – und was dabei oft übersehen wird

Sicherheitslücken entstehen selten durch einen einzelnen Fehler. Oft ist es das Zusammenspiel mehrerer kleiner Schwächen, das einen Angriff erst ermöglicht. Automatisierte Scans erfassen das nicht – sie liefern Listen, aber kein Urteil.

Pentests decken häufig Sicherheitslücken auf:

  • Broken Access Control: Fehlerhaft implementierte Zugriffskontrollen ermöglichen Nutzern und Angreifern Zugriff auf Daten oder Funktionen, für die sie keine Berechtigung haben.

  • Unsichere Fachlogik: Bestellprozesse, Rabattlogik oder Genehmigungsworkflows lassen sich manipulieren – nicht weil der Code falsch ist, sondern weil die Logik nicht aus Angreiferperspektive gedacht wurde. Kein Scanner findet das. Es braucht Erfahrung und Kontext.

  • Fehlerhafte Authentifizierung & Session-Management: Schwache Passwortrichtlinien, fehlende Mehr-Faktor-Authentifizierung oder unsicheres Session-Handling. Angreifer müssen keine Passwörter knacken, wenn Sessions gestohlen oder Accounts übernommen werden können.

  • Sicherheitsfehlkonfigurationen: Offene Admin-Interfaces, unnötige Dienste, Default-Credentials oder zu gesprächige Fehlermeldungen. Konfigurationsfehler sind häufig, leicht auszunutzen – und in vielen Fällen einfach zu vermeiden.

Klarer Ablauf. Transparente Ergebnisse.

Ein professioneller Pentest folgt einem klaren Ablauf und orientiert an den anerkannten Standards der Branche: dem OWASP Application Security Verification Standard (ASVS) und dem OWASP Web Security Testing Guide (WSTG).

Pentest & Softwareentwicklung – zwei Perspektiven, ein Ziel

Ein Pentest-Bericht ist nur so wertvoll wie die Maßnahmen, die daraus folgen. Hier liegt ein entscheidender Vorteil, wenn Pentest-Expertise und Entwicklungs-Know-how zusammenkommen. Wer versteht, wie eine Anwendung gebaut wurde, findet nicht nur mehr Schwachstellen – er formuliert auch Empfehlungen, die im Entwicklungsalltag umsetzbar sind. Kein theoretisches Regelwerk, sondern konkrete Lösungsansätze, die Entwicklungsteams direkt aufgreifen können.
Das bedeutet: kürzere Wege zwischen Befund und Behebung, weniger Rückfragen, und Ergebnisse, die tatsächlich zu mehr Sicherheit führen – nicht nur zu einem abgehakten Audit.

White Box, Grey Box oder Black Box?

Black Box – Die Angreiferperspektive

Kein Vorwissen und kein Insider-Einblick. Simuliert einen externen Angreifer ohne jede Vorinformation. Ideal, um zu testen, wie weit jemand von außen kommt.

Grey Box – Tiefe mit Kontext

Mit begrenzten Informationen – etwa einem Nutzer-Account oder Teilen der Dokumentation – wird gezielt und effizient getestet. Der häufig gewählte Ansatz, wenn Tiefe und Aufwand in einem guten Verhältnis stehen sollen.

White Box – Maximale Testtiefe

Mit vollständigem Zugang zu Source Code und Architektur werden auch Schwachstellen sichtbar, die von außen nicht erkennbar sind. Hier zahlt sich Entwicklungs-Know-how beim Tester besonders aus.

Für beste Leistungen ausgezeichnet

Unser Kollege Florian Kretschmer wurde mit dem Pentesting Award als Deutschlands bester Pentester ausgezeichnet – in einem bundesweiten Wettbewerb gegen die erfahrensten Sicherheitsexperten des Landes. Ein Beleg für die Testtiefe und Qualität, die in jeden Pentest einfließt.

Ob konkreter Testbedarf, regulatorische Anforderung oder die Frage, wo Sie überhaupt anfangen sollen – ein erstes Gespräch kostet nichts und bringt Klarheit.

Florian Kretschmer - Deutschlands bester Pentester

Das sagen unsere Kund:innen

"Die Zusammenarbeit mit dem viadee-Team war eine sehr positive Erfahrung. Der gesamte Prozess verlief reibungslos und effizient. Hervorzuheben sind die Flexibilität meiner Kollegen bei viadee, ihre Anpassungsfähigkeit und ihre Bereitschaft, auf unvorhergesehene Änderungen zu reagieren. Darüber hinaus waren wir äußerst zufrieden mit der Struktur und Klarheit der Ergebnisse, die sie uns präsentierten. Die Berichte waren sehr gut strukturiert und erleichterten uns damit das Anstoßen von Folgeprozessen. Insgesamt würde ich sie weiterempfehlen aufgrund ihrer Professionalität, Flexibilität und der Qualität ihrer Arbeit. Ich freue mich darauf, in Zukunft wieder mit ihnen zusammenzuarbeiten."

– Maika Peters, Technical Outsourcing Managerin bei Eucon Group

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